Das Deutsche Agrarzentrum bietet ein für die Ukraine völlig neues Konzept von beruflicher Fortbildung an. Basierend auf dem erfolgreichen DEULA-Konzept bietet das DAZ seit Februar 2009 ein weitgefächertes Kurs- und Weiterbildungsprogramm für Fach- und Führungskräfte aus der Landwirtschaft an.
Den Grundrahmen der Schulungsmaßnahmen und Kurse bildet ein Basisprogramm von Maschinen- und Geräteschulungen für die Mitarbeiter landwirtschaftlicher Betriebe. Alle regelmäßigen und jährlich wiederkehrenden Fachthemen im Laufe eines DAZ Jahres (Herbst – Herbst) werden in diese Struktur integriert. Durch den modularen Aufbau aus einzelnen Bausteinen kann ein breit gefächertes Fachwissen vermittelt werden, das einfach und flexibel an neueste Entwicklungen angepasst werden kann. Termine und Themen werden möglichst außerhalb der Arbeitsspitzen in der Landwirtschaft angeboten.
Produktschulungen
Produktschulungen der landtechnischen Industrie, der Saatgutindustrie und der Pflanzenschutzhersteller wenden sich direkt an Betriebsinhaber und Bediener. Sie werden jährlich aktualisiert und bieten so die Möglichkeit, die neueste Technik im Detail zu verstehen und Bediener zum kompetenten Umgang mit fortschrittlicher Technik auszubilden.
Feldtage und Demonstrationen
Feldtage und damit verknüpfte Maschinenvorführungen bieten die Möglichkeit, Produkte, Produktionsverfahren und Produktionsketten einem breiten Publikum zu präsentieren. Diese Veranstaltungen sind immer auch gleichzeitig ein “Tag der offenen Tür”, um die weitergehenden Angebote und Leistungen des DAZ vorzustellen.
Vernetzung mit Lehre und Ausbildung
Vortrags- und Beratungsveranstaltungen zu aktuellen Themengebieten der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, Symposien mit anerkannten Spezialisten zu wichtigen Themen der ukrainischen Landwirtschaft sowie die Entwicklung von Informations-schriften und fachdidaktisch aufbereitenden Lehrmaterialien zur Unterstützung der Lehrer in den ukrainischen agrartechnischen Ausbildungseinrichtungen runden das Angebot des DAZ ab.
Diese Initiative von Industrie, Politik, Wissenschaft und Praxis wird umgesetzt vom Osteuropazentrum der Universität Hohenheim gemeinsam mit der ADT Projekt GmbH Bonn und der DEULA Kirchheim. Das Projekt wird finanziell unterstützt im Rahmen des Kooperationsprogramms des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der Bundesrepublik Deutschland (BMELV) und durch eine Trägerorganisation führender Firmen der Agrarindustrie. Das Projekt läuft in einer ersten Phase von November 2008 bis Dezember 2010, während der das Zentrum entsprechend den Anforderungen der Zielgruppe eingerichtet und gestaltet wird.





